Marketingziele und Kreislaufwirtschaft

Seit Jahrzehnten verfolgen Unternehmen ein Ziel: vierteljährliches Wachstum. Doch das traditionelle „Take, Make, Dispose"-Modell, das uns zu diesem Ziel verholfen hat, führt zunehmend in eine Sackgasse und hinterlässt einen Pfad verschwendeter Werte und Ressourcen.

Welcher intelligentere Weg zum Wachstum bietet sich also an?

Stellen Sie sich vor: Sie nutzen dasselbe Zielsetzungstool, das Ihren Umsatz steigert – Ihre Objective und Key Results (OKRs) – um ein Unternehmen aufzubauen, das Ressourcen regeneriert statt nur verbraucht. Was, wenn Nachhaltigkeit nicht länger bloßer Kostenfaktor wäre, sondern Ihr neuer Wachstumsmotor? ♻️

Dieser Beitrag stellt umsetzbare Marketingziele vor, mit denen Sie sich noch heute Richtung Kreislaufwirtschaft orientieren können – komplett mit Praxisbeispielen und einsatzbereiten OKRs.

Kreislaufwirtschaftsprinzipien für eine nachhaltige Zukunft

Die Kreislaufwirtschaft ist ein System, in dem Materialien nie zu Abfall werden und die Natur regeneriert wird. Eine solche Wirtschaft hält Materialien und Produkte so lange wie möglich im Umlauf. Dieses Wirtschaftsmodell repräsentiert einen neuen Ansatz für Produktion und Konsum, der darauf abzielt, Abfall zu minimieren und Ressourcen optimal zu nutzen. Es verlagert den Fokus vom traditionellen linearen Modell hin zu einem System, in dem Materialien und Produkte durch Teilen, Leasing, Wiederverwendung, Reparatur, Aufarbeitung und Recycling möglichst lange im Einsatz bleiben.

Die Kreislaufwirtschaft zielt darauf ab, Abfall und Verschmutzung zu vermeiden, Produkte und Materialien in Gebrauch zu halten und natürliche Systeme zu regenerieren, wodurch sie zur Reduzierung der Umweltauswirkungen unseres Konsums beiträgt. Dieses Modell unterstützt nicht nur die Umweltnachhaltigkeit, sondern bietet auch wirtschaftliche und soziale Vorteile, fördert Innovationen und schafft Wachstumsmöglichkeiten, die nicht an einen Ressourcenverbrauch gekoppelt sind.

Quellen:
Ellen MacArthur Foundation, What is a Circular Economy,
U.S. Environmental Protection Agency, What is a Circular Economy?,
European Parliament, Circular economy: definition, importance and benefits

Unternehmensziele für den Übergang zur Kreislaufwirtschaft

Um hin zu Nachhaltigkeit und einer Kreislaufwirtschaft, zu gelangen müssen Unternehmen, die im Zentrum unseres ressourcenintensiven Wirtschaftsmodells stehen, ihre Geschäftsmodelle neu erfinden und ihre Zielsetzungsprozesse von kurzfristigem Wachstum hin zu langfristiger Rentabilität anpassen. Sie müssen Ziele verfolgen, die Innovationen im Produktdesign vorantreiben, Abfall reduzieren und die Ressourceneffizienz verbessern, um Ergebnisse zu erzielen, die sowohl innovativ sind als auch die Natur regenerieren und somit die Geschäftskontinuität sichern.

Trotz des wirtschaftlichen Potenzials zielen Geschäftspraktiken heutzutage immernoch auf herkömmliches Wachstum ab und lassen die ganzheitlichen Vorteile der Kreislaufwirtschaft außer Acht. Indem sie sich auf kurzfristige finanzielle Ergebnisse konzentrieren, setzen Unternehmen ihre Zukunft sowie die breitere Wirtschaft und das gesellschaftliche Wohl aufs Spiel. Der Übergang zu einem nachhaltigen Modell ist keine Wahl, sondern eine Notwendigkeit, um einen möglichen Zusammenbruch abzuwenden und eine lebensfähige Zukunft für alle zu sichern.

Das Paradigma des „quartalsweisen Wachstums“ übersieht ausserdem die Synergie zwischen nachhaltigen Praktiken und Geschäftszielen. Daher ist eine neue Zielsetzung unerlässlich, die für einen integrierten Ansatz eintritt, der CE-Prinzipien mit traditionellen Geschäftskennzahlen vereint, um eine profitable und zugleich nachhaltige Zukunft zu fördern.

Kreislaufwirtschaftsziele mit Fokus auf Wachstum

Die Circular Economy Indicators Coalition (CEIC) veröffentlichte im Februar 2023 beim Weltwirtschaftsforum das Dokument „Corporate Circular target-setting Guidance“. Dieser Leitfaden betont die Bedeutung des Übergangs zu einer Kreislaufwirtschaft. Allerdings konzentriert sich das Papier tendenziell auf Wachstums- und Produktionsziele, was das kritische Ziel der Produktlebensdauer potenziell in den Schatten stellt. Ein stärkerer Fokus auf Design für Langlebigkeit, Reparierbarkeit und Wiederverwendung würde sicherstellen, dass der Leitfaden stärker mit nachhaltigen Praktiken übereinstimmt, die darauf abzielen, die Lebensdauer von Produkten zu verlängern und den ressourcenintensiven Verbrauch insgesamt zu reduzieren.

Infographic illustrating the components of a circular economy, including Circular Inputs, Circular Outputs, Operational Waste, and Circular Revenues, with descriptions for each section.

Quelle: CEIC Circular Target Activation Guides

Das volle Spektrum der Möglichkeiten in einer Kreislaufwirtschaft

Ein weiterer ganzheitlicher Ansatz, der das volle Spektrum kreislaufwirtschaftlicher Möglichkeiten beleuchted, stammt von Piero Morseletto (2020). Er skizziert einen umfassenden Ansatz zur Implementierung von Kreislaufwirtschaftsprinzipien und betont die Bedeutung von Design, Innovation und systemweiten Veränderungen in den Produktions- und Konsummustern. Die CE-Prinzipien, kategorisiert von R0 bis R9, bieten einen strukturierten Ansatz, um neu zu überdenken, wie Produkte und Materialien entworfen, verwendet und am Ende ihrer Lebensdauer behandelt werden.

A chart outlining the principles of the circular economy, including R0 to R9 strategies such as Refuse, Rethink, Reduce, Reuse, Repair, Refurbish, Remanufacture, Repurpose, Recycle, and Recovery.

Source: Piero Morseletto (2020), Targets for a circular economy

Vom Ablehnen unnötiger Produkte und Prozesse (R0) bis hin zur Innovation in Recycling und Wiederverwertung (R8 und R9) betonen diese Ziele die Bedeutung eines ganzheitlichen Ansatzes für Nachhaltigkeit. Durch die Übernahme dieser Strategien können Unternehmen nicht nur zu einem gesünderen Planeten beitragen, sondern auch neue Möglichkeiten für Innovation und Wachstum in einer kreislauforientierten und nachhaltigen Wirtschaft erschließen.

Beispiele für Geschäftsmodelle der Kreislaufwirtschaft

Einige Initiativen im B2B-Sektor zeigen, wie Unternehmen die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft annehmen, indem sie Nachhaltigkeit in ihre Kerngeschäftsmodelle und Betriebsabläufe integrieren.

  1. Circulee: Dieses Unternehmen konzentriert sich auf den IT-Hardware-Sektor und bietet eine Lösung zur Verlängerung der Lebensdauer von IT-Geräten wie Laptops, Monitoren und Telefonen an. Durch den Verkauf von gebrauchten Versionen dieser Geräte an kleinere Unternehmen und Start-ups hilft Circulee, den CO2-Ausstoß erheblich zu reduzieren. Die Firma bietet auch die Möglichkeit, Ausrüstung zu kaufen oder zu mieten und die kaufen gebrauchte Geräte zum Aufbereiten, Wiederverwenden oder Recyceln zurück. Das Unternehmen steht für die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft indem es Abfall und Emissionen, die mit der Herstellung neuer Produkte verbunden sind reduziert.​.
  2. Schneider Electric: Spezialisiert auf Energiemanagement und Automatisierung, verwendet recycelte und recycelbare Materialien in seinen Produkten. Das Unternehmen verlängert die Produktlebensdauer durch Leasing- und Pay-per-Use-Modelle und zeigt so sein Engagement für eine Kreislaufwirtschaft, indem Abfall minimiert und Ressourceneffizienz maximiert wird.​.
  3. LanzaTech: Dieses Unternehmen wendet kreislaufwirtschaftliche Prinzipien auf das Kohlenstoffmanagement an, indem es Abfallkohlenstoff durch Gasfermentation in wertvolle Kraftstoffe und chemische Produkte umwandelt. Zielmarkt ist der von der Schwerindustrie produzierte Kohlenstoff. LanzaTechs Technologie fängt und recycelt Abgase, bevor sie als Treibhausgase emittiert werden, wodurch Schadstoffe reduziert und zur Kreislaufwirtschaft beigetragen wird.​.

Diese Unternehmen sind Beispiele dafür, wie Unternehmen zu einer nachhaltigeren und kreislauforientierten Welt beitragen können, indem sie ihre Geschäftsmodelle und Prozesse überdenken und neugestalten. Sie zeigen das Potenzial kreislaufwirtschaftlicher Praktiken, nicht nur Umweltauswirkungen zu mildern, sondern auch neue Wertschöpfung für Unternehmen in unterschiedlichen Sektoren zu erschaffen.

Quelle:
Greenbiz: 8 companies to watch for CE
World Economic Forum: These 11 companies are leading the way to a circular economy

Integration von Prinzipien der Kreislaufwirtschaft in Marketingziele

Es ist entscheidend, die Rolle des Marketings auf diesem Weg der Transformation zu erkennen. Marketing, traditioneller Treiber von Konsummustern, trägt die Verantwortung, B2B-Einkäufer sowie das End-Verbraucher-Bewusstsein hinzu nachhaltigeren Praktiken sustainable practiceszu lenken. Dies beinhaltet nicht nur die Bewerbung der Attraktivität langlebiger Produkte, sondern auch die Betonung der Bedeutung von Pflege, Wartung und Reparatur als bevorzugte Alternativen zum Zyklus des Kaufens billiger, wegwerfbarer Artikel. Ziel muss es sein, das Bewustsein über die Auswirkugen von Kaufentscheidungen zu schärfen und die langfristigen Auswirkungen auf unsere Umwelt deutlich zu manchen, um letzendlich eine Verhaltensänderung hin zur Nachhaltigkeit zu unterstützen.

Die Verknüpfung von Zielen der Kreislaufwirtschaft (CE) mit Marketing-OKRs ist ein Katalysator dafür, diesen Wandel voranzutreiben. Klare Zielsetzungen lenken Marketing und Kommunikation dahingehend, langlebige Produkte zu schaffen sowie Wartung und Reparatur zu bewerben. Die Nachfrage nach neuen Produkten sollte auf diese Weise verringert und ausfallende Erlöse für neue Produkte über faire Preissteigerungen sowie Wartungs- und Reparatureinnahmen kompensiert werden. Nachfolgend sind Beispiele für OKRs aufgeführt, die für einen Weg stehen zur Nachhaltigkeit.

Ziel 1: Verlängerung der durchschnittlichen Lebensdauer von Produkten durch die Veränderung der Kunden-Präferenzen hin zur Wartung und Wiederverwendung mittels gezielter Marketingmaßnahmen.

ZielsetzungErgebnisKPIs
Lebensdauer der Produkte durch Marketing-Maßnahmen verlängernEinführung eines Kundenbindungsprogramms bis Ende Q1, das eine Produktwartung intensiviertAnzahl neuer Anmeldungen wöchentlich, Prozentuale Steigerung der Anmeldungen im Vergleich zum vorherigen Zeitraum, Kundenbindungsrate nach Anmeldung
bis Q3 : 30 % Ansicht zu Nutzer-Beteiligung bei einer Content-Serie, die den Erhalt der Produktintegrität unterstütztAnzahl der Ansichten pro Content-Element, Interaktionsrate pro Content-Element, Umwandlungsrate von Betrachtern zu Interaktionen

Erläuterung: Das Ziel ist es, Kunden zu ermutigen, ihre Produkte länger zu nutzen, indem sie mit Marketinginitiativen einbezogen werden, die die Vorteile der Produktlebensdauer hervorheben.

Schritte zur Realisierung des Ziels:

  • Entwicklung eines umfassenden Kundenbindungsprogramms, das Vorteile für die Produktwartung und langfristige Nutzung beinhaltet.
  • Erstellung einer Serie von ansprechenden, informativen Inhalten zur Produktpflege, -wartung und -aufarbeitung.
  • Analyse der Maßnahmen und Optimierung der Marketing-Aktivitäten basierend auf den gesammelten Daten.

Ziel 2: Veränderung des Verbraucherverhaltens hin zu nachhaltigen Produktentscheidungen, um die Nachfrage nach neuen Produkten zu verringern.

ZielsetzungErgebnisKPIs
Nachhaltigen Konsum fördernEine Nachhaltigkeitskampagne starten und das Verbraucherengagement bis Q3 um 40% steigernReichweite der Kampagne, Interaktionsrate mit Kampagnenmaterialien, Verbraucherumfragen vor und nach der Kampagne
Haltbarkeit und Reparaturfähigkeit in 60% der Marketingkommunikation bis Q4 einbindenAnteil der Marketingmaterialien, die Haltbarkeit thematisieren, Rückmeldung des Publikums auf die Materialien, Zunahme von Anfragen/Verkäufen haltbarer Produkte

Erläuterung: Dieses Ziel soll Konsumenten dazu bewegen, Produkte zu wählen, die länger halten und somit seltener ersetzt werden müssen.

Schritte zur Realisierung des Ziels:

  • Durchführung einer Marketingkampagne, die auf die Umweltvorteile nachhaltigen Konsums abzielt.
  • Integration von Botschaften über Produktbeständigkeit und Reparierbarkeit in verschiedene Marketingkanäle.
  • Überwachung der Kampagnenreichweite und Verbraucherreaktionen, um die Botschaft zu verfeinern und die Wirksamkeit zu erhöhen.

Ziel 3: Rücknahme-Programme zur Förderung der Weiterverwendung und des Recyclings von Produkten.

ZielsetzungErgebnisKPIs
Rücknahmeprogramme vorantreiben
Durchführung einer Werbekampagne für das Rücknahmeprogramm, Steigerung der Rücklaufquote um 30% bis Q3
Number of collection points established per month
Mit lokalen Gemeinschaften zusammenarbeiten, um Sammelpunkte einzurichten und zu bewerben oder Rücknahme im Laden anzubieten. Einrichtung von 100 Sammelpunkten bis Q3 Sammlung von xx Kg MaterialAnzahl eingerichteter Sammelpunkte pro Monat, Menge des
gesammelten Materials

Erläuterung: Dieses Ziel konzentriert sich auf die Förderung der Rückgabe gebrauchter Produkte zum Zweck der Weiterverwendung oder des Recyclings und unterstützt damit eine stärker kreislauforientierte Wirtschaft.

Schritte zur Realisierung des Ziels:

  • Umsetzung einer Werbekampagne zur Sensibilisierung und Förderung der Teilnahme am Rücknahmeprogramm.
  • Zusammenarbeit mit lokalen Gemeinschaften zur Einrichtung zugänglicher Sammelpunkte.
  • Regelmäßige Bewertung der Beteiligungs- und Sammelraten zur Identifikation von Verbesserungsbereichen.

Ziel 4: Bewusstsein für minimale Ressourcennutzung sowohl im Produktdesign als auch in den Verbraucherpraktiken schaffen.

ZielsetzungErgebnisKPIs
Für Ressourcenreduktion eintretenMarketingfokus auf minimalistisches Design verstärken, Ziel ist eine 20%ige Umsatzsteigerung von ressourceneffizienten Produkten bis Q2Umsatzwachstumsprozentsatz von ressourceneffizienten Produkten
Anzahl der Marketinginitiativen, die minimalistisches Design hervorheben
Kunden-Feedback zum Produkt-Design
Eine Kunden Wetbewerb zur Reduzierung von Ressourcen- starten, mit dem Ziel, bis Q3 10.000 Zusagen zu erhaltenAnzahl erhaltener Zusagen pro Monat
Durchschnittliche Reduzierung des Ressourcen-Bedarfs pro Kunde
Campagnen Kennzahlen

Erläuterung: : Das Ziel ist es, das Verbraucherverhalten so zu beeinflussen, dass Produkte gewählt werden, die in ihrem Design und Gebrauch weniger Ressourcen benötigen, um somit die ökologische Nachhaltigkeit zu fördern.

Schritte zur Realisierung des Ziels:

  • Marketingfokus auf minimalistisches Design intensivieren. Minimalistisches Design und Ressourceneffizienz der Produkte fördern.
  • Einen Wettbewerb entwickeln und bewerben, der Kunden dazu motiviert, ihren eigenen Ressourcenverbrauch zu reduzieren.
  • Verkaufs- und Kampagnen-Daten überwachen, um die Wirksamkeit dieser Marketingstrategien zu beurteilen und bei Bedarf Anpassungen vorzunehmen.

Ziel 5: Steigerung des Verbraucherbewusstseins und Verständnisses für Prinzipien der Kreislaufwirtschaft wie “Umdenken” und “Ablehnen”.

ZielsetzungErgebnisKPIs
Über Kreislaufprinzipien aufklärenEntwicklung und Einsatz einer Bildungskampagne, die bis Q4 zu einer 30%igen Steigerung des Verbraucherbewusstseins für Kreislaufprinzipien führtReichweite der Kampagne und Engagement-Metriken
Anzahl der verteilten Bildungsmaterialien
-
Partnerschaften mit fünf Bildungseinrichtungen für Workshops zur Kreislaufwirtschaft, mit mindestens 500 Teilnehmern bis zum Ende des JahresAnzahl der gebildeten Partnerschaften Anzahl der durchgeführten Workshops Feedback und Engagement der Teilnehmer

Erläuterung: Dieses Ziel verfolgt das tiefergehende Verständnis der Öffentlichkeit für die Prinzipien 'Umdenken und Ablehnen' der Kreislaufwirtschaft, um einen Wandel weg von der traditionellen Konsum-und-Wegwerf-Mentalität zu fördern.

Schritte zur Realisierung des Ziels:

  • Durchführung einer Bildungskampagne, um das Bewusstsein für die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft zu schärfen.
  • Kooperationen mit Bildungseinrichtungen formen, um Workshops und Seminare anzubieten.
  • Kampagnenmetriken und Workshop-Teilnahme verfolgen, um die Auswirkungen zu messen und den Bildungsinhalt iterativ zu verbessern.

Ziel 6: Etablierung und Pflege einer Marke, die mit Innovation in kreislaufwirtschaftlichen Praktiken gleichgesetzt wird.

ZielsetzungErgebnisKPIs
Innovationen zur Kreislaufwirtschaft vorantreibenFortschritte in der F&E zur Kreislaufwirtschaft durch Content-Marketing darstellen, bis Q2 xxx Ansichten auf verschiedenen Plattformen erreichenAnsichten über Medienplattformen hinweg, Engagement- und Teilungsrate des Contents
Zwei Innovationswettbewerbe oder -foren ausrichten, um Ideen zur Verlängerung des Produktlebenszyklus zu sammeln, mit mindestens 50 qualitativen Einreichungen bis Q3. Nachfolgekommunikation zur Umsetzung der eingereichten Ideen.Anzahl und Qualität der Einreichungen pro Woche
Beteiligungs-Raten

Erläuterung: Das Ziel ist es, das Markenimage als Vorreiter für Innovation in der Kreislaufwirtschaft zu Etablieren. 1.) Durch Forschung und Entwicklung 2.) Durch die Einbindung der Algemeinheit in die Ideengenerierung.

Schritte zur Realisierung des Ziels:

  • Die F&E-Anstrengungen des Unternehmens in kreislaufwirtschaftlichen Praktiken durch überzeugendes Storytelling über verschiedene Medienkanäle bekannt machen.
  • Wetbewerbe oder Foren organisieren, um die breitere Öffentlichkeit in die Ideenfindung zur Verbesserung der Produktlebenszyklen einzubeziehen.
  • Die Reichweite und Resonanz des F&E-Contents und die Teilnahme an Innovationsveranstaltungen messen, um zukünftige Innovationsstrategien zu verfeinern.

All examples of marketing OKRs are generated with the assistance of ChatGPT-4

Fazit:

Die Integration von Objectives and Key Results (OKRs) mit Prinzipien der Kreislaufwirtschaft (CE) kann für Unternehmen, die sich nachhaltigem Wachstum verschreiben, ein strategischer Schritt sein. Beispiele von führenden Unternehmen wie Circulee, Schneider Electric und LanzaTech veranschaulichen die effektive Anwendung von CE-Strategien und betonen die Balance zwischen Umweltschutz und wirtschaftlicher Tragfähigkeit. Marketing erweist sich als entscheidende Kraft in diesem Übergang, indem es nachhaltige Initiativen effektiv mit dem Kaufverhalten verbindet. Letztendlich ist die Aufnahme von kreislaufwirtschaftlichen Praktiken in die Unternehmens-Zielsetzung ein klarer Schritt in Richtung einer nachhaltigen und wirtschaftlich soliden Zukunft.

Quellen:

U.S. Environmental Protection Agency, What is a Circular Economy?
Ellen MacArthur Foundation, What is a Circular Economy?
European Parliament, Circular economy: definition, importance and benefits
Circular Economy Indicators Coalition (CEIC), Circular Target Activation Guides
Piero Morseletto (2020), Targets for a circular economy
Greenbiz: 8 companies to watch for CE
World Economic Forum, These 11 companies are leading the way to a circular economy

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